zum Inhalt springen

Ratingverfahren

LB-Rating steht auf einem soliden methodischen Fundament, das permanent überprüft und weiterentwickelt wird.

Rating-Verfahren
 

Ein Rating bewertet die Bonität eines Kreditnehmers. Die Ratingverfahren der RSU weisen darüber hinaus jedem Kreditnehmer eine eindeutige Ausfallwahrscheinlichkeit zu. Diese ist bei einem Unternehmen von anderen Faktoren abhängig als beispielweise bei einem Staat oder einer Bank. Um diese vielfältigen Aspekte widerzuspiegeln, wurden für verschiedene Bereiche unterschiedliche Ratingverfahren entwickelt.

Verfahren, bei denen der Kunde im Fokus der Analyse steht, verwenden einen Scorecard-Ansatz zur Abbildung der Ausfallwahrscheinlichkeit. Folgende Ratingverfahren der RSU entsprechen dieser Methodik: Corporates, Banken, Versicherungen, Länder und Transferrisiko, Internationale Gebietskörperschaften, Fonds, Leasing und Leveraged Finance.

Demgegenüber beurteilen Ratings für Spezialfinanzierungen die Ausfallwahrscheinlichkeit für Kredite auf Basis von Cashflow-Simulationen, welche die Entwicklungspfade finanzierter Projekte oder Objekte abbilden. Dieser Ansatz wird in der Regel mit einer Scorecard kombiniert. Anwendungsfälle sind Ratings für Projekt-, Flugzeug-, Schiffs- und internationale Immobilienfinanzierungen.

Trotz unterschiedlicher Rechenalgorithmen ermöglicht es die Verwendung der eindeutig definierten Masterskala, die Kreditwürdigkeit über die Segmente hinweg zu vergleichen. Wie die jeweiligen Verfahren aufgebaut sind, ist in den einzelnen Unterpunkten beschrieben. Jeder Unterpunkt entspricht einem LB-Rating-Modul bzw. einem bestimmten Anwendungsbereich.